Das Wichtigste in Kürze: Die Organisation einer Fachkonferenz landet oft beim Marketing, gehört dort aber selten hin. Konferenzorganisation ist ein eigenes Fachgebiet mit eigenen Prozessen, Risiken und Systemen. Eine spezialisierte Agentur arbeitet schneller, risikoärmer und professioneller als ein internes Team, das die Aufgabe nebenher stemmt. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen allgemeinen Eventagenturen und spezialisierten Konferenzdienstleistern. Wer nicht komplett auslagern will, kann modular oder im White-Label-Modell zusammenarbeiten.

Viele Unternehmen, Verbände und Organisationen stehen früher oder später vor derselben Frage: Wer organisiert unsere nächste Fachveranstaltung? Oft landet die Aufgabe fast automatisch bei der Marketingabteilung. Das Marketing kennt die Zielgruppe, pflegt die Kommunikationskanäle und hat Projekterfahrung. Was könnte schiefgehen?

Einiges. Denn Konferenzorganisation ist kein Marketingprojekt mit etwas mehr Logistik, sondern ein eigenständiges Fachgebiet mit eigenen Prozessen, Werkzeugen und Risiken. Eine spezialisierte Agentur setzt Fachveranstaltungen effizienter und professioneller um als ein internes Team, das die Aufgabe neben dem Tagesgeschäft bewältigt. Dieser Artikel zeigt, warum das so ist und welche Modelle der Zusammenarbeit infrage kommen.

Die Marketingabteilung hat keinen Kapazitätspuffer

Eine mittlere Fachkonferenz mit 200 bis 400 Teilnehmenden erzeugt über Monate ein erhebliches Arbeitsvolumen: Teilnehmermanagement, Ticketing, Rechnungsstellung, Speakerkommunikation, Programmplanung, Location-Koordination, Sponsorenbetreuung und die gesamte Kommunikation vor, während und nach dem Event.

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